Beschreibung des Vorschlags
Dies ist ein Vorschlag für die Linie B des Kaiserslautener Straßenbahnnetzes. Sie führt von von der riesigen P+R-Anlage an der Bundesautobahn 6, Abfahrt Kaiserslautern-Ost, über den PRE-Park, Grubentälchen, den Kaiserbrunnen, das Gymnasium am Rittersberg, das Rathaus, den Willy-Brandt-Platz, den Fackelbrunnen und den Fußgängerzonenbereich zum Hauptbahnhof; von dort weiter in einer großen Schleife über die Kleingartenanlagen, das Uni-Wohnviertel, die Technische Universität, die Pestalozzischule und das Heinrich-Heine-Gymnasium zurück zum Bahnhof. Weiterhin liegen viele Supermärkte an der Strecke.
Schneider- und Eisenbahnstraße sollten zu einer verkehrsberuhigten Anwohner-und-ÖPNV-Straße umgebaut werden. Das würde auch die „Zerschneidung“ der Fußgängerzone beenden. Auch bei der Mannheimer Straße wäre das wünschenswert, der Verkehr kann genauso gut auch über Hilgardring oder Fischerstraße laufen.
Die große Uni-Schleife ist vor allem wegen der Einbahnstraßen zu Beginn notwendig, aber auch die Erschließungswirkung wird so meiner Meinung nach erhöht.
Die Linien Al und Ak sollen ab dem Fackelbrunnen nach Westen bis vor das Opelwerk fahren.
Takte:
- Linie A (Opelwerk–Fackelbrunnen–Hbf.–Uni): 20-Min.-Takt
- Linie B (Europahöhe–Fackelbrunnen–Hbf.–Uni): 20-Min.-Takt
Daraus resultiert:
- Opelwerk–Fackelbrunnen–Hbf.: 20-Min.-Takt
- Europahöhe–Fackelbrunnen–Hbf.: 20-Min-Takt
- Fackelbrunnen–Hbf.–Uni: 10-Min.-Takt

Diese Linie gefällt mir bis auf die Schleife sehr gut. An dem großen P + R im Norden (wie wird der eigentlich aktuell genutzt?) kann man bestimmt viele Autofahrer direkt mit der Bahn in die Stadt holen.
Auch eine Anbindung der Uni ist bestimmt von großer Wichtigkeit, aber ich finde die große Schleife etwas unglücklich. Warum fährst du nicht nur über die Pfaffenbergstraße (breit genug wäre sie eigentlich) und dann weiter Richtung Uni-Wohnstadt, wo die Linie dann endet?
Ich hab noch nicht genau verstanden, was denn nun eigentlich das Problem an der Schleife ist.
Außerdem wüsste ich nicht, wo ich eine Wendeschleife für Straßenbahnen im Uni-Wohnviertel dezent unterbringen sollte.
Ja in den Punkten gebe ich dir Recht, da gibt es auch wesentlich schlechtere Schleifen als diese hier. Für die Uni Erschließung ist diese Linienführung sicherlich ausreichend.
Ich denke eher an die Wohngebiete zwischen Uni und Bahnhof. Warum sollt ich denn von dort aus die Straßenbahn nutzen, wenn sie nur in eine Richtung fährt ? Da bin ich ja Hin- und Rückweg zusammengerechnet schneller mit dem Fahrrad. Zudem glaube ich, dass die Strecke günstiger und einfacher gebaut werden könnte, wenn man auf eine „Schleifenseite“ verzichtet.
Und eine Wendeschleife kannst du ganz dezent westlich des Halts „Ludwig-Erhard-Straße“ errichten. Dort wäre sogar noch ein P+R – Platz möglich, an dem die Buslinien 103 und 160 enden 😉
Westlich des Halts „Ludwig-Erhard-Straße“ sind keine guten Radien möglich. Den P+R-Platz meinst du dann aber unten an der L 502, richtig?
Ich halte es für eine gute Idee ein Straßenbahnnetz für Kaiserslautern zu entwickeln, halte diese Strecke auch für prinzipiell sinnvoll, habe aber ein paar Detailfragen:
Der P+R-Platz Kaiserslautern Ost scheint überhaupt nicht genutzt zu werden. Nicht ein einziges Auto sieht man dort auf Luftbildern. Auch andere Parkplätze scheinen aber keineswegs überlastet zu sein. So sind auch die Parkplä#tze um Europaallee und Holtzendorffstraße nur wenig ausgelastet. Da scheint es mir sinnvoller, einen Endpunkt am sog. Mitfahrerparkplatz an der Holtzendorffstraße anzulegen, der zum P+R-Platz umbezeichnet werden könnte. Das würde ein ganzes Stück Strecke und ein Kreuzen der A6 sparen. Der riesige Parkplatz könnte renuturiert werden. Es ist mir ohnehin völlig unverständlich, warum man da einen P+R-Platz angelegt hat, ohne an eine ÖPNV-Anbindung zu denken.
Warum hast du die Schleife dort eigentlich durch ein Verbindungsgleis zu einem Ring geschlossen?
Die Führung in der Stadtmitte kann ich nicht ganz verstehen. Warum führst du die Linie über die Maxstraße, statt auf kürzerem Weg über den Willy-Brandt-Platz? Und vor allem, warum willst du die Strecke auf beiden Seiten der Straße führen, anstatt sie auf einer Seite zu konzentrieren? Mir ist auch nicht klar, wo genau dort die Haltestellen liegen sollen. Wenn du schon jedes Gleis einzeln zeichnest, solltest du entweder Bahnsteige andeuten oder an jedes Gleis ein Hst.-Symbol setzen. Sollen die Ost-West-Verbindung dort auch Haltestellen erhalten?
Die Hst. am HBF ist 200 m vom Empfangsgebäude entfernt. Das finde ich nicht gut. Wer mit der Straßenbahn kommt und einen Fahrschein kaufen will, hat einen sehr weiten Weg. Die Hst, liegt schlicht auf der falschen Seite der Bahn und ist dann auch noch 100 m vom Hintereingang entfernt.
Statt durch die Gerhardt-Hauptmann-Straße würde ich die Strecke lieber durch die Trippstadter Straße führen, da hier bedeutendere Objekte sind (Fraunhoferinstitut) und mehr Platz ist. Natürlich in beiden Richtungen, da deine Route für den Rückweg zu weit entfernt ist und nur dünn besiedeltes Wohngebiet erschließt.
Das Fehlen einer Führung über die gesamte Konrad-Adenauer- und Kurt-Schumacher-Straße halte ich ebenfalls für einen Nachteil. Soll der Bus dort etwa bleiben? Zumindest müsste wenigstens an der Kurve von der Marie-Juchacz-Straße zur Kurt-Schumacher-Straße eine Hst. liegen, um die Fußwege so kurz wie möglich zu halten.
Schließlich möchte ich noch betonen, dass ich einen 20-min-Grundtakt für zu wenig halte. Auf Grund der relativ kurzen Strecken, die es in einer nicht allzu großen Stadt wie Kaiserslautern zurückzulegen gilt, wäre es oft schneller, wenn man zu Fuß geht. Ein 15-min-Takt sollte Minimum sein, im Univerkehr könnte auch ein 10-min-Takt sinnvoll sein.
Ja, es gäbe schon genug Parkplätze für P+R.
Der Ring soll dazu dienen, dass eine Straßenbahn, die nicht sofort wieder zurückfährt, trotzdem bedie Halte nach der Ankunft und vor der Abfahrt bedient.
Von der Schneiderstraße kommt man nicht so gut auf den Willy-Brandt-Platz als auf die Maxstraße.
nach einem Blick in die Google-Maps-3D-Ansicht habe ich die getrennte Führung für die beste Lösung gehalten, wegen dem Platz und vor allem den Haltestelen in der Burgstraße.
Die Bahnsteige sollen jeweils direkt am Fackelbrunnen und am Casimirschloss liegen. Ost-West-Verbindungen habe ich gar nicht geplant, Verstärker sind aber denkbar (daher die großzügigen Gleise). Für diese liegt der Halt an der Fackelstraße nicht so weit weg.
Das mit der Entfernung zum Hintereingang war mir nicht so bewusst, aber das lässt sich ja ändern. Ich wäre einer Führung zum Busbahnhof ebenfalls nicht abgeneigt, aber wie könnte die aussehen und wie kann man dann noch die Uni gut anbinden?
Die Führung durch die Gerhardt-Hauptmann-Straße ist ein Spagat zwischen der Forderung von Lorwo, das Wohngebiet Lämmchesberg besser anzubinden, meinem Wunsch, das Schulzentrum dort ebenfalls akkzeptabel anzubinden, und deiner Forderung, die Trippstädter Straße besser anzubinden. Und so weit ist es vom Fraunhofer-Institut zur Haltestelle an der Ludwig-Thoma-Straße nun auch wieder nicht, oder?
Ein höherer Takt ist auch denkbar, zu Stoßzeiten sowieso.
Ich halte den Fußweg von der Ludwig-Erhard-Straße zur Straßenbahn für akzeptabel, vor allem gegenüber den höheren Kosten für den Kilometer Straßenbahn.
Der P+R-Parkplatz ist für Fußballspiele im Fritz-Walter-Stadion. An Spieltagen des 1.FCK fahren Shuttlebusse zwischen dem Platz und dem Stadion.
Also ich schlage für die Achse Zentrum-Hbf-Uni eine andere Trasse via Hauptbahnhof Nordseite (also Stadtzugewandter Seite) und Trippstädter Straße. Außerdem lege ich mich auf eine Trasse im Bereich der TU fest, die in zwei Richtungen befahren wird.
Ein Straßenbahnnetz für Kaiserslautern ist gut (wollte ich auch schon mal entwerfen, hatte aber dann doch keine Zeit)!
Ich würde im Westen einen Endpunkt im Osten auf der Grünfläche vor der UCI Kinowelt vorsehen. So spart man viel Strecke, erschließt den PRE-Park (nur 2.500 Arbeitsplätze) aber trotzdem ausreichend. Endpunkte von Straßenbahnlinien sollten schon ein gewisses Fahrgastaufkommen bieten, daher sollte man sie nicht außerhalb, sondern innerhalb der Bebauungsgrenze legen. Die Wege sind vielleicht ein bisschen weiter, aber immer noch komfortabel. Ob man die Friedensstr. oder die Mainzer Str. nutzt, ist ziemlich egal. Die Führung in der Stadtmitte finde ich unnötig. Man kann doch die Martin-Luther-Str. für diese Linie benutzen.
Außerdem würde ich nicht an den Hintereingang des Hauptbahnhofes heranfahren, sondern zum Haupteingang am Empfangsgebäude, wo sich auch der Busbahnhof befindet. Möglicherweise könnte man dann geradeaus in Richtung Westen fahren und die Bw-Gleise unterqueren, um zur Trippstadter Straße zu kommen und sofort die Gleise der Bahnstrecke zu unterqueren. Zur Uni-Anbindung finde ich die Schleife nicht optimal. Stattdessen würde ich der Trippstadter Str. weiter folgen, um den PRE-UNI-Park mit dem Fraunhofer-Institut zu erschließen. Dann folgen Zweig 1 zum Wohngebiet und Zweig 2 zur Universität. Dann entfallen die Umwege durch die weite Schleife, die du in einer Richtung befahren willst. Der Weg vom Hbf zur Uni würde sehr lange dauern. Viele würden dann schon an der Haltestelle Harzhübel aussteigen, um zum Uni-Gebäude zu laufen. Diesen Fußweg könnte man aber noch verkürzen. Außerdem würde man bei durchgehendem Betrieb Verspätungen verschleppen, da man keinen Endpunkt mit Pause hätte!
Danke für die Aufklärung über die Funktion des P+R Platzes. Dann ist er für den Stadtverkehr wohl wirklich nicht von Bedeutung und man kann den „Mitfahrer-Parkplatz“ nutzen, wie Ulrich schon vorgeschlagen hatte.
Also 2 Zweige finde ich keine gute Lösung. Eine so große Universität sollte man schon mindestens alle 10 Minuten zentral bedienen. Und wenn man mit einer Linie Uni-Wohnstadt und das Uni-Gelände verbindet, hat man immer ausreichend Fahrgäste. Zu den Uni-Zeiten ist sie das Hauptziel und am Wochenende / in den Ferien die Wohnstadt.